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Suchtfachstelle St.Gallen hilft Kindern und Jugendlichen aus suchtbelasteten Familien

Mit der medienübergreifenden Sensibilisierungs-Kampagne «Wenn Papa oder Mama trinkt», macht die Suchtfachstelle St.Gallen auf ihre Hilfsangebote für Kinder und Jugendliche aus suchtbelasteten Familien aufmerksam. Fest steht, Betroffene sind dringend darauf angewiesen, dass die Mauer des Schweigens überwunden wird. Denn wenn Väter oder Mütter alkoholabhängig werden, gerät früher oder später das gesamte Familienleben ins Wanken.

Kinder und Jugendliche mit einem alkoholabhängigen Elternteil haben es schwer. Statt Geborgenheit, Zuneigung und einem intakten familiären Umfeld ist der Alltag geprägt von Angst, grosser Unsicherheit und Schuldgefühlen. Wer glaubt, dass Direktbetroffene hierzulande fast immer auf Unterstützung von aussen zählen können, liegt leider falsch. Denn selbst wenn die Eltern professionelle Hilfe zur Bewältigung ihrer Suchtprobleme in Anspruch nehmen, bleiben die Bedürfnisse der Kinder oft im Dunkeln.

Nicht selten sind die Gründe für die Misere ganz banal: Viele Beratungs- und Betreuungs-angebote sind in erster Linie auf die suchtmittelabhängige Person ausgerichtet. Als Folge davon rückt dann das Wohl der Kinder in den Hintergrund oder wird sogar vollständig ausser Acht gelassen. In der Region St.Gallen setzt sich deshalb die von der Stadt und den umliegenden Gemeinden getragene Non-Profit-Organisation Suchtfachstelle St.Gallen dafür ein, dass Kinder und Jugendliche in solch prekären Lebenssituationen nicht einfach auf der Strecke bleiben. Das Engagement umfasst entsprechende Hilfsangebote sowie eine breit angelegte Öffentlichkeitsarbeit.

Ein zentrales Element des Massnahmenkatalogs bildet die von Cactus konzipierte Sensibilisierungs-Kampagne «Wenn Papa oder Mama trinkt». Diese soll dazu beitragen, das tabubehaftete Thema stärker ins Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit zu rücken. Der eindringliche Appell, die Mauer des Schweigens zu durchbrechen, ist auf F4- und Bus-Plakaten sowie in Printanzeigen und Kinospots zu sehen. Flankierend kommen diverse Informationsmittel zum Einsatz, die sich direkt an Schulen, Arztpraxen und Vereine richten.

Projektumfang

  • Plakat-Kampagne
  • ÖV-Werbung
  • Printwerbung
  • Kinowerbung
  • Öffentlichkeitsarbeit